Koilon

Licht- und Klanginstallation von Studierenden der
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
in Zusammenarbeit mit dem Centraltheater Leipzig/Weißes Haus

Das Koilon, der antike Zuschauerraum des griechischen Theaters, steht
als Sinnbild für eine konzeptionelle Licht- und Klanginstallation, die das Theater mit dem öffentlichen Raum der Stadt verknüpfen soll.
Die von einem interdisziplinä­ren Team aus Studierenden der HTWK LEIPZIG entwickelte Lichtinstallation überspannt den umliegenden Stadtraum von der Bosestraße und der Gottschedstraße bis zum gegenüberliegenden Weißen Haus. Unter dem Titel EMOTIONSFABRIK sollen Eindrücke, Stimmungen und Themen aus der künstlerischen Arbeit des Theaters reflektiert und in dynamisches Licht umgesetzt werden. Der Innenraum des Weißen Hauses kann interaktiv vom Besucher in seinen Licht- und Klangstimmungen beeinflusst werden und dabei das dynamische Licht im Außenraum verändern. Netzwerke, digitale Information, Kommunikation und Diskussion sind die Kernthemen der Studierenden, die aber individuell vom Zuschauer interpretierbar bleiben. Der Ort soll dazu einladen, vor und nach den Veranstaltungen Einfluss auf das Licht und die Stimmung des öffentlichen Raumes zu nehmen, sich auszutauschen, zu besinnen oder einfach nur das Umfeld anders wahrzunehmen.

                                         Frank Hülsmeier

Betreuung: Prof. Frank Hülsmeier, ai:L Architektur-Institut Leipzig; Prof. Jürgen Wenge, Institut für Elektrische Energietechnik; Prof. Uwe Kulisch, Fakultät Medien; Rainer Barth, Stadtbeleuchtung Leipzig; Jürgen Meier, architektur&medien, Centraltheater DENKEN + HANDELN

09.–25.02., Bosestraße/Gottschedstraße/Weißes Haus, 0 €