Maschinenwinter

Von Dietmar Dath

„Selbstverständlich ist eine Gesellschaft unanständig, in der jemand mehr Wohnraum besitzen als bewohnen kann und Behausungen also leer stehen, damit beim Finanzamt Verluste angegeben werden können, in deren Schatten anderswo, im Warmen, Feuchten und Unsichtbaren, große Gewinne gedeihen.“ Ausgangspunkt für dieses Projekt ist Dietmar Daths Streitschrift „Maschinenwinter“, die nichts Geringeres als den Kapitalismus und seine Alternativen zum Gegenstand hat. Lässt sich die moderne Arbeitsteilung beibehalten und gleichzeitig die mit ihr zusammenhängende Ungerechtigkeit abschaffen? Wie können wir die Maschinen in den Dienst aller stellen und nicht nur in den Dienst der Interessen Einzelner? Wie kann man Fehlentwicklungen entgegenwirken und doch noch mit Technik Geschichte machen?

mit Manolo Bertling, Anna Blomeier, Sebastian Grünewald, Sarah Sandeh, Holger Stockhaus

Regie: Martin Laberenz
Ausstattung: Maike Storf

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten