Zorn und Zärtlichkeit

(Reicht es nicht zu sagen ich will leben) (UA)

Stückentwicklung von Claudia Grehn und Darja Stocker
Eine Koproduktion des Deutschen Nationaltheater Weimar, E-Werk und Centraltheater + Skala

Zwei Städte, zwei Theater, zwei Autorinnen. In einer Stückentwicklung suchten das DNT Weimar und das Centraltheater Leipzig nach authentischen Berichten von Menschen dieser beiden Städte, nach deutschen Zuständen des Heute und der Vergangenheit. Basierend auf Gesprächen der Autorinnen Claudia Grehn und Darja Stocker mit Menschen aus Weimar und Leipzig kristallisierten sich Figuren und Geschehnisse heraus, die Eingang in ihren dramatischen Text fanden. Dabei entstand ein Kaleidoskop unterschiedlichster Biographien und Lebensentwürfe, verbunden mit Fragen nach dem Aufbegehren gegen die Mainstream-Gesellschaft: Wie kann Widerstand formuliert werden? Wie können Individuen einer verstörten Gesellschaft zu Handelnden werden? Nach der überaus erfolgreichen Premiere in Weimar trifft das Leipziger Publikum jetzt auf diese Figuren zwischen Sehnsucht und Rebellion. „Bildreich und pointiert, souverän zwischen Ernst und Leichtigkeit, zwischen Wut und Ironie wechselnd. Ein Text, dem man gerne folgt. Mit Figuren, die schnell zu Vertrauten werden, weil sie echt und zugleich abstrakt und archetypisch sind: die Schülerin, die Dozentin, die Asylbewerberin, der Angestellte usw.“ (nachtkritik.de)

                                              DNT / SK

mit Jeanne Devos, Markus Fennert, Carolin Haupt, Linda Pöppel, Hagen Ritschel, Barbara Trommer

Regie: Nora Schlocker
Bühne: Steffi Wurster
Kostüme: Sanna Dembowski
Dramaturgie: Hans-Peter Frings, Johannes Kirsten, Elisa Liepsch

Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten