Neue Texte von PeterLicht

Von der Unmöglichkeit eine neue Matratze zu kaufen ohne das Universum anzuhalten

Spätestens seit dem Album „Lieder vom Ende des Kapitalismus“, seiner Teilnahme beim Wettlesen um den Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preis 2007 sowie dem Nicht-Auftritt bei Harald Schmidt (ARD) kennt jeder das Mysterium PeterLicht. Mit Texten wie „Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends“ hat er einer Generation aus der Seele geschrieben, die es satt hat, alles um sich herum zerfallen zu sehen, sich zugleich aber scheut, mit simplen Antworten auf die Krise zu reagieren. Was tun? Ein Vorschlag: Neue Texte von PeterLicht! Und sie in der Skala präsentieren! Vielleicht die beste Idee, um in eisigen Zeiten nicht zu erstarren. Das dachte wohl auch PeterLicht, als er zusagte, exklusiv für die Skala einen Text zu schreiben. Herausgekommen ist „Von der Unmöglichkeit eine neue Matratze zu kaufen ohne das Universum anzuhalten“. Gemeinsam mit Texten und Liedern von PeterLicht hat Mareike Mikat einen szenischen Spaziergang in der Skala entworfen, der den Zuschauer aus der Passivität heraushebt und zum Akteur macht.

                                       
                                         Johannes Kirsten                                                                       

mit Andrej Kaminsky, David Kosel, Dorothee Paul

Regie: Mareike Mikat
Ausstattung: Maike Storf

Dauer: 1 Stunde 5 Minuten