Das Format kolonialhotel verstehen wir als Motor unseres Experiments einer permanent arbeitenden und produzierenden Werkstatt Skala. Skalaprinzip meint das grundsätzliche Ausscheren aus einer von außen, auf das Theater als Institution projizierten Berechenbarkeit. Es sucht nach dem Künstler und der Kunst jenseits fragwürdiger Verwertungszusammenhänge.
In das kolonialhotel werden in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Akteure des Theaters eingeladen, um mit uns gemeinsam an immer neuen Formulierungen dieses Anspruchs zu arbeiten.