10.10., 20 Uhr, Skala, 6 €
Porträt im Jetzt
Diplomkonzert von Krystoffer Dreps (Jazztrompete und Komposition, HMT Leipzig)
Ships not Ducks
von Thomas Janitzky
29.06., Skala, 20 Uhr, 6 €
Wahrscheinlich müsste man die Karten fragen
Kalinka Gieseler / Annegret Schlegel
APOKALYPSE = Enthüllung
Der Apokalyptiker ist ein Träumer, ein Visionär, ein Eingeweihter, dem der Vorhang gelüftet wurde. Der Apokalyptiker versteht sich als einer, dem eine Offenbarung widerfährt, der aber selbst der Ausgestalter der Offenbarungsgeschichte ist. Die Apokalyptiker sind die Erwählten und auch die Kommunikatoren für kleine esoterische Zirkel, die ihrerseits Zirkel von Gebildeten sind. Das Wissen, das sich da offenbart, ist ein Geheimwissen. Der Apokalyptiker ist der Verschlüsseler, der gleichzeitig den Schlüssel in der Hand hält. Er versteht sich als einer, der herausragt. Er kreiert seine Bildsprache kraft seines Traumgenies. Die Zeit ist nah, es ist etwas im Kommen. Ein Versprechen ist, solange es nicht erfüllt ist, leer. Der Vorhang, die Enthüllung, ein Versprechen, die Vision.
Eine performative Intervention, die sich im träumerisch visionären Rahmen bewegt.
Erfüllen sich Prophezeiungen von allein oder helfen wir ihnen? Wir wissen es noch nicht. Aber wir lassen uns einweihen.
27.05., Skala, 20 Uhr, 6 €
Trybala-Wieg Duo
Die Sängerin Karolina Trybala und der Gitarrist Vinzenz Wieg verbinden Jazz mit osteuropäischer Folklore. Unter Einbeziehung von Grooves und mit starkem Fokus auf den Text entwickeln die beiden Musiker einen eigenen Sound mit Sinn für Atmosphärisches und Lyrisches. Standards der Jazz-Literatur, mit eigenen polnischen Texten versehen, Adaptionen klassischer Kunstlieder sowie bekannte Gedichte und Volkslieder bilden das Repertoire. Das Kreieren von Stimmungen und gemeinschaftliche Improvisation, die von besonderer Sensibilität für Sounds geprägt ist, sind wichtige Bestandteile des Klangs dieses deutsch-polnischen Duos. Mit Loops, Textversatzstücken und dem instrumentalen Einsatz der Stimme erweitern Karolina Trybala und Vinzenz Wieg den kammermusikalischen Rahmen.
Daneben legen sie großen Wert auf den narrativ-poetischen Aspekt der Liedtexte, auf ein Ineinandergreifen von Text, Melodiebögen und Sound. Sie reichen dem Zuhörer die Hand und führen ihn durch nachtschattig-romantische oder anmutig im Sonnenlicht glitzernde Liederlandschaften.
Kennengelernt haben sich Karolina Trybala und Vinzenz Wieg bei einer Produktion des Schauspiels Leipzig im Frühjahr 2008. Schnell stellten sie gemeinsame Vorlieben und eine gute, auf Einfühlungsvermögen und gegenseitiger Wertschätzung begründete Kommunikationsbasis fest, die den Grundstein für eine rege Zusammenarbeit legte.
15.04., Skala, 20 Uhr, 6 €
Romy liebt jetzt, wen sie will
Von Inka Meißner
Weitere Informationen folgen.
13.02., Skala, 20 Uhr, 6 €
Videoklub: „Das Gefummel, das kann ich nicht leiden“
„Album #5“ PREMIERE
Das „Regelwerk“ des Videoklubs „Das Gefummel, das kann ich nicht leiden“.
Der Klub ist ein Netzwerk; erdacht und unterhalten, um sich mit Videos zu beschäftigen. 2004 wurde er von Daniel Neumann, Axel Töpfer und Thomas Janitzky gegründet, später kamen Nahla Küsel, Stefan Reuter, Roman Graneist und Cindy Schmiedichen dazu. Ableger des Klubs konnten in Berlin, Sibíu, Catania und Basel gegründet werden. Einige existieren bis heute. Präsentationen, also Vorstellungen der auf „Alben“ kompilierten Videos der Klubmitglieder, fanden bisher in Hamburg, Leipzig, Basel, Schwerin, Dresden, Lyon und Berlin statt.
16.01., Skala, 20 Uhr, 6 €
Appartement & Atelier
FormLos
Fünf Darstellerinnen, drei Teile, eine Suche nach …
… Raum. Räume.
Was ist Raum? Was ist MEIN Raum? Sich ihm nähern, sich ihn aneignen, ihn entdecken. Eingesperrt sein und sich aus ihm befreien. Raum der Erinnerung, Raum des Vergessens. Gefängnis oder Freiraum? … Kunst. Künstlerin. Was ist das? Wie ist das? Was ist MEINE Kunst? Was heißt wollen? Woher soll ich wissen, was ich will? … Form. Formen. Was ist Form? Gibt es MEINE Form? Wo und wie kann ich sie finden?
Der Zuschauer nimmt Platz im appartement und wird Teil der Bewegung einer Beziehung, die sich auflöst und Platz macht für eine Suche nach einem neuen Raum, einer Form, der Kunst. Schauplatz ein atelier. Sich suchen, dem Gefühl Ausdruck verleihen und sich befreien, endgültig, um dann einen gemeinsamen Raum zu finden. Kein Stück, eine Suche – gemeinsam – einen Raum schaffen, Kunst machen, Form formen.
Die Gruppe FormLos besteht seit Dezember 2009 aus acht Studentinnen der Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Somit handelt es sich um eine autark arbeitende Gruppe, die keinem Ensemble angehört. Die Zusammenarbeit ergab sich aus dem Wunsch aller Beteiligten, sich über das Studium hinaus experimentell in den performativen Künsten auszuprobieren.
03.12., Skala, 20 Uhr, 6 €
mspiano & triPhaze
feat. Bert Stephan Improvisation, instant composing, Visual-Art
mspiano & triPhaze arbeiten seit 2 Jahren, mspiano & Bert Stephan seit 3 Jahren gemeinsam. Das Zueinanderfinden der Musiker und des Bildenden Künstlers auf hohem Niveau wird Startpunkt einer neuen Reise. Elektronik-Klänge treffen auf weichen Flügelhorn-Ton, das piano mal kraftvoll, dann zart, suchend, wieder drängend …
28.11., Skala, 20 Uhr, 6 €
„I am more vulnerable as myself“ Fotoinstallation, Burlesque-Performance und Musik
Durch die Verwendung von Künstlernamen, Kostümen und Bühnendarstellung erschaffen sich Burlesque-Künstler eine eigene, unverwechselbare Identität zwischen Kunst und Realität. Diese Sehnsucht nach einem anderen Ich spielt in der fotografischen Arbeit A.K.A. von Claudia Balsters eine zentrale Rolle. Dabei geht es nicht primär darum, eine subkulturelle Szene zu porträtieren oder soziologisch zu sezieren. Während die Dargestellten vor/mit der Kamera spielen und ihr Alter Ego leben, erfasst Balsters zwischen fotografischer Dokumentation und Inszenierung den magischen Moment der lustvollen Verwandlung. Im SKALA-Format GESAMTKUNSTWERK tritt die Fotoinstallation in Interaktion mit der Bühnenshow der Burlesque-Künstler Miss Mama Ulita (Leipzig) und Hedoluxe (Hamburg). They come to save you from boredom and ugly clothes!
Sebastian Schröder
Konzept: Claudia Balsters Musik: Bopping Monkey Revue
21.10., Skala, 21 Uhr, 6 €
Zwanzig Jahre Deutsche Einheit. Zwanzig Jahre voller Gemeinheit? Wir sind dagegen! Wogegen eigentlich genau? Seit zwanzig Jahren gibt es wieder ein deutsch-deutsches Selbstverständnis. Manch Ältere tun sich immer noch schwer damit. Wie denkt man im Ausland über dieses Deutschland heute? Ein interaktives gesamtkunstwerk zur Deutschen Einheit, mit Fragen an Deutschland, Schnipseln aus deutschem Eiersalat, Livechats via Chatroulette mit allen Teilen der Welt, aber immer der einen Frage: „Was fällt Dir zu Deutschland ein?“.
Mit dem Chatmaster Alex Kluth, dem Videooperateur Hannes Hesse und deutschem Lied/Film/Text sampling von Mirko Borscht und Johannes Kirsten.
03.10., Skala, 20 Uhr, 6 €
StuRakete Bandcontest
Seit dem 6. April läuft die neue Runde in dem Leipziger Bandwettbewerb. Sechs Bands schaffen es heute auf die Skala-Bühne, vor der Bühne entscheiden Jury und Publikum über ihr Können – ihre Performance (neudt.). Finger an die Saiten! Stimmen geölt! Let’s rock! Teilnehmen kann jede Leipziger Band mit wenigstens einem Studenten der UNI LEIPZIG! Die drei Gewinner erwartet nicht nur der übliche Starrummel, sondern handfestes Preisgeld! Die Erst- und Zweitplatzierten spielen außerdem auf dem CAMPUSFEST 2010 (09.–11.06.)! Eure Bewerbungen schickt umgehend an sturakete@stura.uni-leipzig.de!
Johannes Kirsten
04.06., Skala, 20 Uhr, 4 €
Ist das Tanzen das neue Schreiben?
Seit Mai 2008 entwickelt Martina Hefter ihren „fortlaufenden Essay über Tanzen“ und ihren „fortlaufenden, getanzten Vortrag über Schreiben“. Genauer gesagt, besteht das Projekt aus einem schriftlichen Teil, der begleitend zur Arbeit an einer Serie von Lecture Performances entsteht, die wiederum die (immer neu entstehenden) Aspekte des schriftlichen Teils in Bewegung und gesprochene Sprache umsetzen. Über einen längeren Zeitraum wird so ein größerer Essay entstehen, der am Ende des Projekts als Buch veröffentlicht werden soll, sowie eine Reihe von Lecture Performances, die zu bestimmten Zeitpunkten einem Publikum gezeigt werden. Jede Performance wird jeweils nur einmal gezeigt. Dabei wird das zu Beginn der Arbeit im Mittelpunkt stehende Thema weitergeführt, ausgedehnt, neue Aspekte werden beleuchtet. Zentraler Ausgangspunkt sind dabei die Biographie der Autorin/Performerin sowie die Betrachtung poetologischer und formaler Fragen im Tanzen und Schreiben.
Teil 1: Die Romane
Lecture Performance am 14.1.2010 im Deutschen Literaturinstitut Leipzig
Teil 2 – Die Berufe
Lecture Performance am 9.5.2010 in der Skala, Leipzig
Wenn jemand nur tanzt, ausschließlich und sehr viel, wird das wohl bald zum Erfolg führen. Wenn jemand nur schreibt, und das sehr intensiv, ebenso. Eine Person, ein Ding, eine Liebe. Ein Beruf. Sie macht ihr Ding. Dieses eine. Wie keine. Wie schade! Schleudern wir durch Einweg-Einstiege in unsere Laufbahn? Es gibt so viele Dinge, die man machen kann, und wer nicht weiß, dass man die Arbeitsagentur nicht nur durch die Tür verlassen kann, sollte das jetzt lernen.
„Vorband“ Katharina Stooß und Mathias Traxler
Demokratische Poesie von Katharina Stooß
Katharina Stooß
Geboren 1982 in Bad Mergentheim (Baden-Württemberg). Studium der Neueren Deutschen Literatur in München, seit Oktober 2007 Studentin am Literaturinstitut Leipzig. Letzte Veröffentlichung: „Stooß vs. Schlaf“ in der Tippgemeinschaft 2010.
Mathias Traxler
Geboren 1973 in Basel. Er lebt seit 1999 in Berlin. Matthias Traxler war 2006 Teilnehmer des 14. open mike. Seine Texte wurden in den Zeitschriften Ostragehege, EDIT, LITMagazine (New York) sowie in der Anthologie „Umkreisungen“ (poetenladen, 2010) und dem Jahrbuch der Lyrik 2009 veröffentlicht. Seit 2006 regelmäßige performative Leseauftritte. Im September 2010 erscheint sein Debüt bei kookbooks.
09.05., 20.00 Uhr, Skala
gesamtkunstwerk c/o Weißes Haus
Intermedia Orkestra: Reperforming Life / Continuous Shot
Die Projekte des Intermedia Orkestra (IMO) verfolgen kein fixiertes Ziel im Sinne einer Wirkung oder einer Sinnerzeugung auf narrativer Ebene. Vielmehr haben sie den Anspruch, genau diese und verwandte Kategorien in Frage zu stellen. Zusammen mit den Besuchern seiner Performances unternimmt das IMO den Versuch, sich dem Begriff des Mediums und dem Phänomen der Intermedialität performativ zu nähern. Jedes Projekt, jede konkrete Performance stellt eine offene Versuchsanordnung dar.
Mit den Performances „Reperforming Life“ und „Continuous Shot“ wird das IMO drei Tage lang das Weiße Haus bespielen. In „Reperforming Life“ treffen sich zwei Leben und verschrauben sich ineinander. Das hat radikale Konsequenzen: Risse, Spalten, Bruchstellen. Leben bedeutet dann: fremdes Leben leben, ohne das eigene aufzugeben. Das Medium Leben in sich selbst zu brechen, zu verformen heißt, ohne den Rückhalt der Normalität zu fragen, „wo oben, wo unten ist und wie das scheiß Leben geht“ (Rainald Goetz). „Continuous Shot“ wiederum verschmilzt zwei ganz andere Phänomene des Lebens und gießt aus ihnen die Erfahrung einer intermedialen Kollision: Unerwartete Ereignisse im öffentlichen Raum treffen auf einen unbekannten Song. Die Performanceteilnehmer haben genau diesen Song lang Zeit, um geschehen zu lassen, was ohnehin geschehen wird. Die Frage ist nur: Wie verhalte ich mich dazu? Kein Schnitt, nur ein einziger Versuch, so wie das echte Leben – nur anders.
Das Intermedia Orkestra wurde 2009 als offener Verbund von Künstlern, Musikern und Geisteswissenschaftlern verschiedenster Ausrichtung in Leipzig gegründet, um gezielt an den Grenzen und Möglichkeiten intermedialer Performances zu arbeiten.
Mit Songs von: Elster Club, I'm not a Band, A Forest, Lilabungalow, Sinus und acid.milch&honig. Special Guest: Wichniowski.
IMO / CT
06.05. Reperforming Life, Weißes Haus, 13 Uhr, 7 € / 5 €
07.05. Reperforming Life, Weißes Haus, 13 Uhr, 7 € / 5 €
08.05. Continuous Shot, Weißes Haus, 11 / 12.30 / 14 / 15.30 / 17 / 18.30 Uhr (für jeweils 5 Zuschauer), 7 € / 5 €
After-Shot-Concert mit Bands aus der Performance, 20.30 Uhr,
7 € / 5 €
15./16.04., Anke Dyes & Inka Meissner: The Strange Disappearance of Civic America (Part 2 + 3), Weißes Haus,
19.30 Uhr, 7 € / 5 €
gesamtkunstwerk c/o Weißes Haus
gesamtkunstwerk, das erfolgreiche Open-Stage-Format der Skala, macht Station im WEISSEN HAUS. Interdisziplinärer Ansatz trifft auf den unkonventionellsten Bühnenraum des Centraltheater. In der Reihe GESAMTKUNSTWERK C/O WEISSES HAUS zelebrieren eingeladene Künstler nun die Performance des Alltags – und den Alltag der Performance.
Janette Mickan
The Strange Disappearance of Civic America (Part 2 + 3)
1993 beklagt Robert D. Putnam in THE STRANGE DISAPPEARANCE OF CIVIC AMERICA das verschwinden sozialer Strukturen.
(A more extended version of this article, complete with references, appears in the Winter 1995 issue of PS, a publication of the American Political Science Association. This work, originally delivered as the inaugural Ithiel de Sola Pool Lecture, builds on Putnam's earlier articles, "Bowling Alone: America's Declining Social Capital", Journal of Democracy (January 1995) and "The Prosperous Community", TAP (Spring 1993).
For American Prospect subscriptions and bulk reprints, call 1-800-872-0162
part2:
conference:
Musicperformance
durch Soundproduktion das innere Repräsentationsregime überwinden.
feel the difference! conference:
rigorose gemeinschaftlichkeit
und die Frage:
Ist Individualisierung ein Feind?
funfunfun
no distance
einbezogen sein
über gemeinschaft nachdenken
mit masken auf
part3:
therapy:
tanzperformance
Ist die Gemeinschaft verschwunden, weil alle nicht sie selbst sein können?
Weil das Geld den Leuten nicht ihre Individualität zurückspiegelt? Weil alle sich anpassen an etwas das nicht deckungsgleich sein kann mit ihnen?
ausagieren
a worry-free regime
kein breakthrough ohne breakdown
House of jealous lovers
House of jealous lovers
House of jealous lovers
House of jealous lovers
Shakedown /////
House of jealous lovers
One hand ties the other
House of jealous lovers
House of jealous lovers
Shakedown
House of jealous lovers
One hand ties the other
House of jealous lovers
House of jealous lovers
1, 1
2, 2
3, 3
4, 4
5, 5
6, 6
7, 7
8, 8
11.04., 20.00 Uhr, Skala
mspiano & triPhaze
ambient und Piano - echtzeitmusik meets electronics
07.03., 20.00 Uhr, Skala
Weltparagraph I
Nach Texten von Samuel Becketts „Molloy“ und Chortexten von Gordon Kämmerer
Molloy, die Figur aus Samuel Becketts gleichnamigem Roman, ist ein Mensch, der weder lebt noch tot ist. Seine Gegenwart besteht aus dem Abtauchen in Erinnerungen und dem Warten auf ein Ende.
In dieser vollkommenen Resignation, der Kapitulation vor dem Leben wird eine Sehnsucht erkennbar, die in jedem von uns steckt und gegen die wir uns immer wieder zur Wehr setzen: das Verlangen nach dem Nichts-Tun, nach dem Sich-gehen-Lassen.
Wie kann sich dieser Kampf gegen das Nichts äußern?
„Weltparagraph I“ ist eine intermediale Stückcollage, entstanden in Zusammenarbeit von Studenten der HMT und der HGB Leipzig.
Regie: Gordon Kämmerer
Künstlerische Mitarbeit: Felix Renard
Video: Viktor Brim
Regieassistenz: Jonathan Lemke
Mit: Mareike Beykirch, Benjamin Lilie, Lea Ruckpaul, Katharina Schlothauer, Lena Vix, Raimund Widra, Manuel Washausen, Hanna Werth
02.02., 21.30 Uhr, Skala
„Looks like we´re shy one horse.“ - „You brought two too many ...“
Philipp Rohmer`s tuning disaster plays e.m
visuals von Michael Dölitzsch und Frank Bernhard Übler
24.01., 20.00 Uhr, 21.15 Uhr + 22.30 Uhr, Skala
PNPTCN 1214
INTERMEDIA ORKESTRA (LEIPZIG)
„Das [PNPTCN] ist eine königliche Menagerie, in der das Tier durch den Menschen ersetzt wird, die Gruppierung der Arten durch die Verteilung der Individuen und der König durch die Maschinerie einer sich verheimlichenden Macht“ M.F.
Ein Gefängnis des Bewusstseins. Seine Zellen sind Zustände eines nicht zu verortenden Ichs, angefüllt mit schemenhaften, fragmentarischen, nicht-logischen Handlungen, die im Zuge ihrer Parzellierung ihre Bedeutung verlieren. Es gibt keine Phasen, keine Geschichte. Allein die Insassen sind Knotenpunkt, Komplizen, Richter – um der Maschine einen Sinn zu verleihen. Es entsteht die Projektion einer mehrfach verspiegelten Täuschung, die geschaffen wurde, sich selbst zu überwinden.
Regie: Lukas Bugiel
Dramaturgie: Martin Stobbe, Theresa Schmidtke
Mit: Dario Stüber, Yvonne Kaiser, Krystoffer Dreps, Sebastian Bayer, Frank Langhanns, Sarah Dockhorn, Katharina Deissler, Constanze Fritsch, Basia Szpunier, Matthias Gombert, Muriel Zibulla, Thomas Achtner
WERKSTATTMACHER: Barbara Kraus
Eine Produktion von: Intermedia Orkestra in Zusammenarbeit mit Werkstattmacher e.V. und LOFFT.Leipzig.
Gefördert durch die Kulturförderung des Studentenwerks Leipzig
WERKSTATTMACHER wird gefördert von Stadt Leipzig – Kulturamt.
Mit freundlicher Unterstüzung von Westend - Filme und Filmkost
18.12., 20.00 Uhr, Skala
„Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen. –
Unter Liebesempfindungen versteht man die primär sinnlichen Liebesgefühle, insbesondere die Verliebtheit und die sexuelle Anziehung. Das zentrale bei Verliebtheit ist, dass die Person, in die man verliebt ist, nicht in realem sondern idealisiertem Licht gesehen wird.– Es ist so. Wirklich?“
artonauten
Eine Veranstaltung des Moritz-Rinke-Seminars (DLL) und der Schauspielstudenten der HMT Leipzig; unterstützt von den artonauten + udo eidinger
28.11., 20.00 Uhr, Skala
Konzert „The Dick Puppets“ / Party mit „Stilbruch“ (Dresden) und „Gut wie Gold“ (DJs/Leipzig)
29.10., 20.00 Uhr, Centraltheater Rangfoyer
„Wie viele Geschichten wollen wir vergessen?“
Film und Vortrag
Christian Jankowski „Haus des Ostens“ (2000), Susan Baumgartl „(Un-)Ordnung der Erinnerung: Offizielle und subjektive Deutungen zum Herbst 1989 in Leipzig“
