Weiterer Termin: 29.02., 20 Uhr, Skala, 6 €

Weitere Informationen folgen.

29.02., 20 Uhr, Skala, 6 €

Woman Art Work

Fünf Künstlerinnen setzen sich mit dem Verhältnis von Frauen und Arbeit auseinander.

von
Marike Schreiber
Anna-Caroline Merseburger
Anne Hofmann
Nora Bodnar
Mandy Gehrt                           

05.03., 20 Uhr, Skala, 6 €

Noise. Dancing in the streets
von Alexander Elsner und Tilman Meckel

endlich, als man meint, die spannung könne nicht länger andauern, ohne in einen tausendfachen schrei, einen tumult, eine raserei zu zerplatzen, höre ich in der stille pferdegetrappel und das knirschen von rädern. eine unzählige menschenmasse wälzt sich heran. es scheint als seien alle menschen der stadt im anmarsch. voran schreitet ein trupp sonderbar bekleideter burschen und mädchen. und von dieser anmarschierenden masse fühle ich etwas strahlendes ausgehen ...
Basierend auf einem Flickenteppich aus Erlebnisberichten, Songtexten und Selbstgeschriebenem ist ein rauschhafter Theaterabend mit vier Spielern entstanden, der irgendwo zwischen Performance und Sprechtheater liegt.                                     

12.03., 20 Uhr, Skala, 6 €

Wie finden wir wieder zusammen
von Melanie Magdalena Zemmler und Thomas Hinnerk Schmidt

Protestbewegungen, kommende und akute Aufstände, politische Umwälzungen – tagtäglich werden wir mit der Sehnsucht nach einer aktiven gesellschaftlichen Veränderung durch die GEMEINSCHAFT konfrontiert in einer Zeit zunehmender Vereinzelung. WIE FINDEN WIR WIEDER ZUSAMMEN ist eine interpassive Videoinstallation zwischen den Möglichkeiten und Grenzen gemeinschaftlichen Handelns. Die Berliner Autoren Klara Beten und Thomas Hinnerk Schmidt haben verschiedene Charaktere und deren Versuche eines Miteinanders destilliert. In filmischen Episoden finden sie in einem Raum zusammen – und laufen gleichzeitig aneinander vorbei.                                            

gesamtkunstwerk – offen für alle

Das SKALA-Format gesamtkunstwerk geht inzwischen in sein viertes Jahr. Es kann schon auf bewegte Zeiten zurückschauen, dabei geht der Blick immer steil nach vorne. Einmal monatlich bietet gesamtkunstwerk in der Gottschedstraße Raum für Performances, Seminare, Konzerte, Installationen und Theater. Der Formattitel legt den Verdacht des Größenwahns nahe, tatsächlich aber soll er wörtlich verstanden und realisiert werden: Kunst von allen, für alle! Diese Ausrichtung ist binnen zweieinhalb Spielzeiten in der SKALA mehr als erfüllt worden und hat große Abende im Kleinen produziert. Kein gesamtkunstwerk reklamiert Abgeschlossenheit, jedes gesamtkunstwerk verläuft ergebnisoffen, die Aus- und Eindrücke sind vielfältig – und unberechenbar. Erst so entsteht langfristig ein gleißendes Bild unterschiedlichster Aktivitäten im Rahmen der Kunst, an ihren Rändern und über diese Ränder hinaus. Also arbeiten wir weiter am gesamtkunstwerk! Die Idee ist und bleibt, die SKALA, primär Theaterraum, mit benachbarten Künsten, Bewegungen, Emotionen, auch Zumutungen zu füllen, um gemeinsame Batterien immer weiter aufzuladen. Cross-over-Projekte, Grenzüberschreitungen im Sinne des traditionellen Gesamtkunstwerks sind willkommen! Bewegen wir (uns) also weiter! Wir kommen an kein Ende, wir bleiben im Fluss der Künste, Sprachen und (Sub-)Kulturen.

Wer die Lust und Leidenschaft hat, das gesamtkunstwerk in der SKALA für sich nutzbar zu machen und ohne thematische Einschränkung an der Fortschreibung dieses Werkes teilzunehmen, maildet sich jederzeit unter johannes.kirsten@schauspiel-leipzig.de.

                                         Johannes Kirsten