Wire
Inspiriert durch die frühe englische Punkszene, werden Wire oft als eine der wichtigsten Rockbands der 70er und 80er Jahre bezeichnet. Wire sind maßgeblich ein „art punk“- bzw. „post punk“-Ensemble, größtenteils wegen ihres detaillierten, reichen und atmosphärischen Klangs, ihrer oft obskuren Lyrik und weniger wegen ihrer situationsbezogenen politischen Statements.
Wire haben sich stetig weiterentwickelt, von frühem lautem Punk („Pink Flag“, 1977) zu einem komplexeren, strukturierten Sound, der sich zunehmend Gitarreneffekten und Synthesizern bediente („Chairs Missing“ von 1978 und „154“ von 1979). In den Jahren seit Veröffentlichung ihres Albums „Send“ (2003) haben sie problematisiert, reflektiert, geschlummert, sich erholt, expandiert und so die alte Haut ab- und eine neue übergeworfen.
Wire sind nicht mehr so, wie sie mal waren, aber sie waren auch nie so, wie sie vorher waren. Das letzte Album „Object 47“ ist ihr elftes Studioalbum. Es ist das zweite Ergebnis einer Arbeit, die 2006 begann, und hat bereits die EP „Read And Burn“ hervorgebracht. Während sie ihre eigene Mischung aus avantgardistischer Haltung und klassischen Popklängen beibehalten, stellt das Album dar, wie Wire heute sind: wie immer vorausschauend!
Is there a sub-genre called 'intelligent, adventurous, 21st century rock n roll'? That's what I call Wire. Nick Reynolds, BBC








