William Fitzsimmons
William Fitzsimmons’ Songs handeln vom Glück. Zumindest will man dies behaupten, nachdem man sich der Schönheit ihrer Melancholie hingegeben hat. Beschäftigt man sich aber mit ihrem Ursprung, tun sich wahrlich Abgründe, letztlich die dunkle Seite ihres Schöpfers auf. Erst dann erklärt sich die Tiefe und Eindringlichkeit, die Fitzsimmons’ Songs prägen und aus der heraus sich die Schönheit so ambivalent präsentiert wie meist das Glück selbst. William Fitzsimmons ist Songwriter und Psychotherapeut. In seinem musikalischen Schaffen verwebt er auf einzigartige Weise Ehrlichkeit, Verdorbenheit und Autobiographisches zu einem scheinbar nahtlosen Ganzen. Seit 2005 hat er drei LPs veröffentlicht. Sie sind sorgfältig konzipiert, von Familiengeschichten, intimen Offenbarungen und mutigen Bekenntnissen geprägt und liefern einen facettenreichen Folk, der in seiner Vielfalt akustisch und schnörkellos oder auch gewaltig und elektronisch sein kann. Und sie spiegeln die Hingabe Fitzsimmons’ wider, gerade die drängenden Fragen zu stellen, die zu oft nicht ausgesprochen werden.



