sex.macht.musik
Festival der erotischen Musikkultur

Kaum ein Thema durchzieht so konsequent alle Lebensbereiche wie Erotik und Sexualität. Nirgendwo wird so originell und provozierend mit gesellschaftlichen Rollenbildern und Geschlechterzuschreibungen experimentiert wie in künstlerischen Zusammenhängen. Drei Tage lang lotet das Festival sex.macht.musik erotische und sexuelle Grenzbereiche aus, fragt nach der Vermarktung von Körpern, der Vielfalt und den Bedürfnissen gelebter sexueller Identitäten. Wo die Mehrheitsgesellschaft einen trägen Common Sense propagiert, ist die Realität längst von komplexeren Rollenbildern durchsetzt, die kaum mehr als Randerscheinung abgetan werden können. Knapp 20 Veranstaltungen mit über 50 Künstlern leuchten die gesellschaftlichen  Hinterzimmer und den Untergrund aus, genauso wie den Mainstream und konventionalisierte Klischees. Von großen Konzerten mit ernster und populärer Musik über eine Queer-Party bis hin zu schrill-sinnlichen Performances, Filmen, Vorträgen und Diskussionen reicht das Spektrum dieser gewagten Kooperation zwischen Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig und Centraltheater & Skala.

                                          Thomas Chr. Heyde

SEX.MACHT.MUSIK, Centraltheater & Skala, Dauerkarte 40 €/30 € (für alle Termine, außer Aromaküche).
http://sexmachtmusik.de

Eröffnung Videolounge  laufend während des Festivals

sex sells  Diskussion

Rollenspiele v. Orm Finnendahl  Performance

Whirlpool Productions  Konzert

Eric di Clark  Aftershow

Blumen ohne Duft  Film

Farinelli  Film

The Nomi Song  Film

Blow Up  Film

Dialektik der Abklärung. Nackte Tatsachen und mediale Verhüllungen  Vortrag

Costes/E.ber/Raionbashi & Kutzkelina  Performance, Konzert

No No No! For Bouys And Gerhls And Criminal Queers  Queer Music Night

Die 120 Tage von Sodom  Film

Erotisches Konzert & Aromaküche 

Identitäten. Geschlechterrollen in Kunst und Musik  Diskussion

Poetry Dead Or Alive & äi-tiem  Performance, Konzert

Richard Haynes & Leipziger Schlagzeugensemble  Konzert

DJ Rayl Patzak  Aftershow & Festivalabschluss