Francesco Tristano

Klassik und Pop nähern sich immer stärker an, und FRANCESCO TRISTANO zählt zu den treibenden Kräften dieser Entwicklung. Gesegnet mit einer unvergleichlichen Spieltechnik, einer offenen Geisteshaltung und einer erstaunlichen musikalischen Reife gelingt es dem 1981 in Luxemburg geborenen Pianisten, sich den unterschiedlichsten Genres auf meisterhaft leichte Weise zu nähern. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Vertretern der Techno-Musik wie Carl Craig zusammen und forscht nach neuartigen Synergien zwischen akustischer und digitaler Klangerzeugung. Gleichzeitig pflegt er in Konzertsälen auf der ganzen Welt die klassische Klavierliteratur – unter dem lauten Beifall einer wachsenden Anhängerschaft und flankiert vom euphorischen Zuspruch seitens der Fachkritik. Bei seinem ersten Gastspiel im Centraltheater stellt FRANCESCO TRISTANO sein erstes Album vor, das er für die DEUTSCHE GRAMMOPHON eingespielt hat. Unter der Klangregie von Moritz von Oswald verdichtet er die Werke zweier scheinbar gegensätzlicher Komponisten – Johann Sebastian Bach und John Cage – zu einer Meditation über die musikalische Moderne, von ihren Anfängen und einem ihrer historischen Endpunkte aus gesehen.

                                            Christoph Gurk