Der centrale Film:
Lost Paradise
Deutschland 2008, 61 Min.
Olga, eine junge Journalistin aus Kiew, erinnert sich an ihre paradiesische Kindheit: Sie lebte in Pripyat, einer jungen Stadt voller Kinder, Pilze und Blumen. Der einzige Haken: Pripyat liegt direkt neben dem Reaktor von Tschernobyl. Mit acht Jahren wurden Olga und ihre Familie evakuiert. 22 Jahre später kehrt sie mit ihrem brasilianischen Ehemann zurück an den Ort ihrer Kindheit, der heute eine Geisterstadt ist. Ein Film über den Verlust von Heimat, die zweite Generation nach Tschernobyl und die Frage, ob man Gänseblümchen heute wieder essen kann. Am 26. April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl. Im Anschluss an den Film diskutiert Guillaume Paoli gemeinsam mit Regisseur Sebastian Heinzel über das Leben in post-apokalyptischen Zuständen.
Essence Film/CT
Buch und Regie: Sebastian Heinzel
Kamera: Stefan Kochert
Schnitt: Julia Karg, Michael Timmers
Musik: Natalia Dittrich, Michael Hecht
Sound Design: Christian Heck
Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg und Essence Film. Unterstützt von der FFA Filmförderung, dem Ehrenkonsul der Ukraine in Deutschland, der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und der Robert-Bosch-Stiftung