Robert Borgmann, geboren 1980 in Erfurt; Studium der Bildenden Kunst in London sowie Philosophie und Germanistik an der Universität Köln. 2001-2003 Dramaturgie- und Regieassistenz am Schauspiel Köln. 2003-2007 Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin; 2007 Diplominszenierung „Dekalog/Die Zehn Gebote“ nach den Filmen von Krzysztof Kieslowski am Bat Studiotheater. Während des Studiums zahlreiche Produktionen, u.a. 2004 „nervös“ am HAU Berlin und 2006 „Was ihr Wollt“ von Shakespeare am Bat (nominiert für den Friedrich-Luft-Preis). Mehrere Gastspieleinladungen seiner Inszenierung „Die lustigen Nibelungen/Wolken.Heim“, einer Operettenmontage nach Strauß und Jelinek. In der Spielzeit 2007/2008 Inszenierungen am Deutschen Theater [„Weine Nicht.“] sowie an der Schaubühne in Berlin. 2008/2009 Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin [„My own Private Germany“ von Gus Van Sant/Robert Borgmann], am Theater Bielefeld [„Die Hermannsschlacht“ von Kleist] und am Staatstheater Mainz [„Too low terrain“ (UA) von Lisa Danulat]. 2008 Regiepreis für „Too low terrain“, Theaterbiennale, Staatstheater Wiesbaden. 2009/2010 Inszenierungen am Staatstheater Mainz  [„Der Heilige Paulus“ nach Pier Paolo Pasolini], Schauspiel Köln [„Ausgehen 1-3“, Triptychon von Büchner/Horvath/Markovic], Schauspielhaus Wien [„Herr mit Sonnenbrille“ (UA) von Gerhild Steinbuch] sowie am Schauspielhaus Zürich [„Die Schwärmer“ von Robert Musil]. 2010/2011 Inszenierungen am Centraltheater Leipzig [„Vatermord“ von Arnolt Bronnen] sowie am Staatstheater Mainz [„Fräulein Julie“ nach Strindberg].