Christiane Pohle, geboren 1968 in Berlin, absolvierte ihr Schauspielstudium von 1988 bis 1992 an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Danach arbeitete sie als Schauspielerin am Theater Schwerin, am Schlosstheater Celle und auf Kampnagel in Hamburg. Für ihre erste Regiearbeit „Sitzen in Hamburg“ nach Anton Tschechows „Drei Schwestern“ erhielt sie 2001gemeinsam mit ihrer Gruppe „Laborlavache“ den Impulse-Preis für Freies Theater und den von der Stadt Bensberg und der Akademie für Darstellende Künste vergebenen Förderpreis für Regie. Weiterhin hat sie 2006 und 2008 jeweils eine Nestroy-Nominierung in der Kategorie Beste Regie bekommen. Engagements als Regisseurin und Schauspielerin seit 1999 u.a.: Schaubühne Berlin [„Splendour“], Sophiensaele Berlin [„Betrachte meine Seel“], TIF Dresden [„Push Up“], Theater Freiburg [„Die Fliegen“, „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“], Schauspielhaus Zürich [„Clavigo“], Salzburger Festspiele [„Ein Fest für Boris“, „Fünf Goldringe“], Kampnagel Hamburg [„Sommergäste“], Kammerspiele München [„Jeff Koons“, „Bulbus“, „Zur schönen Ansicht“, „Parzival (Ein Projekt) “, „Die Räuber“, „Da kommt noch wer“], Burgtheater Wien [„Die versunkene Kathedrale“, „Freier Fall“], Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Basel, Thalia Theater Hamburg [„Auslöschung“, „Früchte des Nichts“, „Die Marx-Saga“, „Der Entertainer“]. Seit der Spielzeit 2009/2010 inszeniert Christiane Pohle vor allem in Hamburg. 2012 Inzenierung „Von morgens bis mitternachts“ im Centraltheater am Schauspiel Leipzig.
