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Wenn das Theater so für seine Sache glüht wie in Leipzig, muss man sich um die Betriebstemperatur keine Gedanken machen.
Süddeutsche Zeitung
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Hartmanns Schauspieler haben bewiesen, dass sie zu den derzeit vitalsten und eindrucksvollsten Ensembles in Deutschland gehören.
taz
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Vielleicht ist ein derartiges Experiment von "unbequemem" Stadttheater außerhalb der Metropolen überhaupt nur in Leipzig möglich.
Berliner Zeitung
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Ein Meisterstück des Theaters.
Deutschlandradio Kultur
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Hochinteressant, hochpolitisch, hoch rätselhaft: Minutenlang stehen die beiden Darsteller Anna Blomeier und Manuel Harder auf der Bühne, teilen sich eine Zigarette, haben sich nichts mehr zu sagen, halten sich aber an dieser einen Zigarette fest. Es ist eine der schönsten Theaterszenen, die ich seit sehr langer Zeit gesehen habe, und es gibt viele davon in dieser Aufführung.
MDR Figaro
(zu DIE NACHT, DIE LICHTER Regie: Sascha Hawemann) -
In den letzten Jahren beeindruckten die Tschechow-Inszenierungen "Onkel Wanja" und "Die Möwe" von Jürgen Gosch für das Deutsche Theater in Berlin und "Der Kirschgarten" in Leipzig.
Der Spiegel
(zu DER KIRSCHGARTEN Regie: Sebastian Hartmann) -
Schönborn baut Rois eine "Medea"-Inszenierung, in der sie funkeln kann wie ein Schmuckstück im Kästchen.
Die Welt
(zu MEDEA Regie: Clemens Schönborn) -
Martina Eitner-Acheampong bastelt eine Geschichte, die eine ganz eigene Stimmung entfaltet. Der Psychoterror verdichtet sich, bis es einem die Kehle zuschnürt. Selten wurden Videoprojektionen so präzise eingesetzt: Sie verstärken die beklemmende Wirkung, anstatt sie zu übertünchen.
Sächsische Zeitung
(zu DAS FEST Regie: Martina Eitner-Acheampong) -
Hartmann gelingt mit Tschechows "Kirschgarten" das, was man inzwischen schon als eine Leipziger Handschrift bezeichnen kann.
nachtkritik.de
(zu DER KIRSCHGARTEN Regie: Sebastian Hartmann) -
Urkomisch und erhellend - ein Abend mit großer Qualität.
Deutschlandradio Kultur
(zu KARL-MAY-FESTSPIELE Regie: Rainald Grebe) -
Für diesen wirklich großartigen, bescheidenen, uneitlen und wahrhaftigen Abend bin ich all diesen Menschen da oben auf der Bühne sehr dankbar und empfehle ihn allen Menschen von ganzem Herzen weiter.
MDR Figaro
(zu BÜCHNER/LEIPZIG/REVOLTE Regie: Thomas Thieme) -
Die Inszenierung folgt nicht der weit verbreiteten Theatermode, Filme ohne dramaturgische Eigenleistung mit naturgemäß ärmeren Theatermitteln auf die Bühne zu hieven. Sie entwickelt eine eigene Perspektive auf den Stoff und erzählt eine Geschichte über die Zeit.
SPIEGEL Online
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Das Schauspiel Leipzig sorgt ästhetisch immer wieder für Aufsehen.
Mitteldeutsche Zeitung
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Die radikale ästhetische Runderneuerung schleuderte manchen aus der Kurve. Aber Zuschauer und Ensemble haben sich aneinander gewöhnt.
kulturSPIEGEL
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Ein Roadmovie, konzentriert auf die Drehbewegung einer Bühne, erzählt über die Pausen, das Anhalten, die Stille: Das hätte man von Hartmann nicht erwartet.
Die Zeit
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Göttlicher Irrsinn, bleib für immer! Als das Stück dann aber doch zu Ende geht, reisst es die Leute aus den Sesseln. Standing Ovations! Das Centraltheater außer Rand und Band.
Bild
(zu OSCAR. EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DREI AKTEN Regie: Herbert Fritsch) -
Das Ensemble verkörpert die Randgestalten mit enormem Einfühlungsvermögen, Liebe zum Detail und großer Energie. Die dramatisierte Fassung von Meyers Erzählband wirkt nach, noch lange nach dem Verlassen des Centraltheaters.
Mitteldeutsche Zeitung
(zu DIE NACHT, DIE LICHTER Regie: Sascha Hawemann) -
Die Kraft und Lebendigkeit, die Glaubwürdigkeit und die Dringlichkeit sowie die Unmittelbarkeit, die der Abend besitzt, wiegen schwerer als alle sauren Kirschen. Es gibt viele funkelnde Splitter zu entdecken - und in Maximilian Brauer einen tollen Schauspieler.
Süddeutsche Zeitung
(zu DER KIRSCHGARTEN Regie: Sebastian Hartmann) -
Ein spannender Ansatz. Ein "Woyzeck", den es in solcher Sonderbarkeit kaum je gegeben hat.
taz
(zu BÜCHNER/LEIPZIG/REVOLTE Regie: Thomas Thieme) -
Es ist eine Freude zu sehen, dass an diesem Mythos anderes gezeigt wird, als immer dieses Opfermäßige, dieses Einverständige. Die Leipziger "Medea" setzt dem etwas dagegen. Ein sehr gelungener, erfrischender Versuch, mit dem Mythos umzugehen.
Deutschlandradio Kultur
(zu MEDEA Regie: Clemens Schönborn) -
Eine beeindruckende Inszenierung. Das liegt auch an den durchweg grandiosen Schauspielern.
Leipziger Volkszeitung
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Während die einen das Centraltheater als verspäteten Ankömmling in der postdramatischen Normalität begrüßen, schwärmen die anderen bereits für Hartmanns hohes C und beweisen ihre Solidarität, indem sie die Schauspieler konsequent als "Acteure" beschreiben.
Süddeutsche Zeitung
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Das profilschärfende Kammerspiel vertraut der Wirkungsmacht der Wörter. Jele Brückner läuft zu Hochform auf und gehört mit Ingolf Müller-Beck, Guido Lambrecht und Berndt Stübner zu den Säulen des Abends, die ihren Figuren Intensität geben.
nachtkritik.de
(zu DAS FEST Regie: Martina Eitner-Acheampong) -
Ein Abend mit Biss und doppelten Böden. Grebe ist ein geistreicher Knaller gelungen, ein krachend komischer Gang durch unseren Wilden Westen.
Freie Presse Chemnitz
(zu KARL-MAY-FESTSPIELE Regie: Rainald Grebe) -
Die Geschichte einer scheiternden Wiederbegegnung wird als szenisches Crescendo erzählt (glänzend: Hagen Oechel). Heike Makatsch fügt sich mit scharfem Profil ins bejubelte Leipziger Ensemble. Das deutsche Theater besitzt eine Charakterdarstellerin mehr.
Die Welt
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Ein großer, langer Abend. Er sucht sich seine "Objektivität", seine "Wahrhaftigkeit" jenseits der Buchstaben im Geist des Textes.
Mitteldeutsche Zeitung
(zu DER KIRSCHGARTEN Regie: Sebastian Hartmann) -
Der Abend funktioniert wie drei Lehrstunden in "Wie funktionieren Pointen?" Sein Ziel, in Leipzig zu unterhalten, hat Fritsch erreicht.
Deutschlandradio Kultur
(zu OSCAR. EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DREI AKTEN Regie: Herbert Fritsch) -
Clemens Meyer reckte nach der Uraufführung seines Geschichtenbandes "Die Nacht, die Lichter" die Hand Hawemanns zur Siegesfaust in die Luft. Das Publikum im ausverkauften Saal des Centraltheaters zeigte sich ähnlich begeistert.
Leipziger Volkszeitung
(zu DIE NACHT, DIE LICHTER Regie: Sascha Hawemann) -
Die Einsamkeit und Verzweiflung der Figuren, deren Leben nach der familiären Katastrophe in Trümmern liegt, wird vom Ensemble grandios wiedergegeben.
3sat-kulturzeit
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Die fünf Mimen begeistern das Publikum mit einer abwechslungsreichen szenischen Lesung von "Winnetou I" - und Grebe selbst erscheint als Showmaster mit grauem Haartoupet und Schnauzbart. Am Ende wurden alle Beteiligten der Uraufführung heftig umjubelt.
dpa
(zu KARL-MAY-FESTSPIELE Regie: Rainald Grebe) -
Kein leichter, aber ein großer Abend. Man könnte sich zu der Meinung versteigen, dass die Leipziger Inszenierung möglicherweise besser ist als das Stück.
MDR Figaro
(zu DAS FEST Regie: Martina Eitner-Acheampong) -
Die wunderbare Selbstironie, mit der Sophie Rois trotzig über die Bühne läuft, den Eisernen Vorhang hochstemmt, die Leichtigkeit, mit der sie zwischen den Registern wechselt, die schnoddrige Aussprache, die ihren strengen Blondzopf verspottet - all das ist schon Grund genug, sich diese Medea anzusehen.
Leipziger Volkszeitung
(zu MEDEA Regie: Clemens Schönborn) -
Überzeugend und berührend: der legendäre Film auf der Bühne. Heike Makatsch fügt sich ohne Allüren ins Leipziger Ensemble, zeigt Profil und Gesicht.
Bühne, Österreich
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
In einem Dschungel aus nachtclubartigen Glitzervorhangsstrapsen steht plötzlich in weißer Unterwäsche mit tätowierten muskulösen Oberarmen der Mensch Jimmy Hartwig da. Er redet Hessisch wie sein Landsmann Georg Büchner, exerziert einen monumentalen Minimalismus. Ein ungeheurer Fall von: äußerster Innerlichkeit. Eine stille Wucht.
Der Tagesspiegel
(zu BÜCHNER/LEIPZIG/REVOLTE Regie: Thomas Thieme) -
Ein furioser Abend! Es ist schlichtweg imponierend, wie sie allesamt diesen Turboslapstick durchhalten. Mit einem Extremparlando, das oft aus der Kurve des gerade noch Artikulierten fliegt.
Freie Presse Chemnitz
(zu OSCAR. EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DREI AKTEN Regie: Herbert Fritsch) -
Alles an diesem Abend ist dem Geist des Theaters geschuldet.
MDR Figaro
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Hartmanns Vision umfasst mehr als den Premierenplan: Theater soll zur Kirche der Stadt werden, zum Anlaufpunkt, zur Denkzentrale. Das klingt zwar ein bisschen anmaßend, ist aber ein wichtiges Gegensignal in einer Zeit, in der finanzschwache Kommunen Theater als verzichtbar erklären.
Die Zeit
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Elektrisierte Atmosphäre. Das Road Movie wird entschleunigt, die Reise durch die Wüste endet auf der Standspur - und eben darum kommt das Theater zu sich selbst.
Mitteldeutsche Zeitung
(zu PARIS, TEXAS Regie: Sebastian Hartmann) -
Schmits Leipziger Uraufführung von "Im Pelz" ist minimalistisch, sinnlich und verstörend zugleich. Eine ungemein dichte Inszenierung, die alle Sinnesebenen des Theaters ausnutzt.
Münchner Merkur
(zu IM PELZ Regie: Johannes Schmit) -
Wie Laberenz und seine sieben Schauspielerinnen und Schauspieler Daths fabelhafte Erzählung um das Ende der Geschichte, wie wir sie kennen und verbockt haben, in den Raum des Theaters transportierten, war großartig im kleinen Rahmen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
(zu DIE ABSCHAFFUNG DER ARTEN Regie: Martin Laberenz) -
Wie eine Walze erobern die Tänzer den Raum. So beleben sie ihren persönlichen Rückzugsraum, einen Platz zum Leben, Tanzen, Leiden. Profitänzer und Schauspieler kommen hier zusammen, bilden ein homogenes Ensemble. Es scheint, als habe das Tanztheater und mit ihm Irina Pauls seinen Raum am Schauspiel gefunden.
Leipziger Volkszeitung
(zu REFUGIUM Regie: Irina Pauls) -
Eine in vielen Facetten gekonnt streitbare Inszenierung. Alles scheint seinen Platz zu finden und bietet in seiner spielerischen Hermetik zunächst ein visuelles Vergnügen, wenn man nicht nur Liebhaber von Strumpfhosenhelden in Klassikerinszenierungen ist.
nachtkritik.de
(zu UNFUN Regie: Mirko Borscht) -
Um die Zukunft sorgen muss man sich in Leipzig nicht, auch wenn jüngere Generationen kein Abo mehr buchen.
Theater der Zeit
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater) -
Filmszenenreif sitzen alle am Tisch und reden. Rauchschwaden ziehen auf, eine E-Gitarre ersetzt kurz das angenehm begleitende Klavierspiel, die Menschheitsgeschichte wird aufs Wesentliche reduziert und eine neue Evolution erfunden. Zwischen intelligent und naiv sind die Charaktere aufgebaut, auf so sympathische Weise, dass man sich gerne zu ihnen setzen und sie als beste Freundinnen haben würde.
nachtkritik.de
(zu MÄDCHEN IN UNIFORM Regie: Mareike Mikat) -
Witzfiguren, mehrheitlich verhaltensgestört, geschlagen mit motorischen Schwerstauffälligkeiten: Holger Stockhaus als erpresserischer Angestellter, Sara Sandeh als falsche Tochter, Henrike von Kuick als die richtige Tochter, Emma Rönnebeck als notorisch überflüssige Fabrikantengattin. Fritsch kostet die Motorik einer eskalierenden Konfusion aus und gibt viel Gas. Reflektieren sollen andere.
nachtkritik.de
(zu OSCAR. EIN MISSVERSTÄNDNIS IN DREI AKTEN Regie: Herbert Fritsch) -
Mit seinem Skala-Werk gelingt es Schmit, einen Höhepunkt derselben auf die Bühne zu bringen. Wundervoll, wie ein pomierter Matthias Hummitzsch, der einem Kabarett aus Schwarz-Weiß-Filmen entstiegen scheint, seine Rolle und Haltung übertrieben betont. Stück, Inszenierung, Bühnenbild, Schauspieler: Bei "Im Pelz" in der Skala stimmt einfach alles.
Leipziger Volkszeitung
(zu IM PELZ Regie: Johannes Schmit) -
Borscht überträgt die alptraumhafte Welt des Romans beinahe Eins-zu-Eins auf die Bühne. Die Atmosphäre erinnert an einen Science-Fiction-Film. Das Tableau hat großes kritisches Potenzial, gerade in der Verweigerung einer Zeigefinger-Anklage.
Leipziger Volkszeitung
(zu UNFUN Regie: Mirko Borscht) -
Wenn die Intendanz von Sebastian Hartmann anfangs mit Bombasttheater Schrecken lehrte, so lehrt sie mittlerweile immer häufiger: neues Sehen.
Berliner Zeitung
(zur 2. Spielzeit des Centraltheater)











